Edvard Grieg (1843 – 1907)

Der schöpfer des Norwegischen sounds

Edvard Grieg wurde am 15. Juni 1843 in Bergen, Norwegen geboren. Sein Vater, Alexander Grieg, war Kaufmann, seine Mutter Gesine galt als beste Klavierlehrerin der Stadt. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie Edvard Klavierunterricht zu geben. Ein Verwandter von Edvards Mutter, der weltberühmte Geiger Ole Bull, erkannte früh das

Talent des Jungen und empfahl seinen Eltern, ihn ins Ausland zu schicken, um Musik zu studieren.

Im Alter von 15 Jahren begann Edvard Grieg sein Studium am Leipziger Konservatorium, dem mod- ernsten seiner Zeit. Danach lebte Grieg einige Jahre in Kopenhagen, das zu einem kulturellen Zentrum für Künstler, Musiker und Schriftsteller aus der ganzen nordischen Region wurde. Hier entwickelte er auch seinen ganz persönlichen, unverwechsel- baren Stil, der deutlich von norwegischen Volks- weisen und der wilden norwegischen Landschaft beeinflusst war. Während seiner Zeit in Kopenhagen traf er auch seine Cousine Nina Hagerup, eine ausgebildete Sängerin. Er verliebte sich in sie und sie heirateten 1867.

Das Paar ließ sich in der norwegischen Hauptstadt Kristiania (heute Oslo) nieder, wo Edvard Grieg eine Schlüsselfigur in der aufkeimenden professionellen Musikszene der Stadt wurde. Edvard und Nina hat- ten eine Tochter, Alexandra, die jedoch mit 13 Mon- aten an Meningitis verstarb. Danach unternahm das Paar ausgedehnte Konzertreisen durch Europa.

Im Alter von 25 Jahren gelang Edvard Grieg der Durchbruch als Komponist mit einem Klavierkon- zert in a-Moll. Es ist immer noch eines der am häufigsten gespielten Klavierkonzerte der Welt. Während seines gesamten Erwachsenenlebens komponierte Grieg kurze Stücke für Klavier; so auch die Lyrischen Stücke (Lyric Pieces), die ebenfalls zu seinen bekanntesten Werken zählen. Seine

Lyrischen Stücke und seine zahlreichen Lieder wurden in ganz Europa und Amerika veröffentlicht und dort in den wohlhabenden Häusern gespielt. Die Notenverkäufe bescherten Grieg selbst und seinem Leipziger Verleger Peters beachtliche Einnahmen.

Während eines Rom-Besuches im Jahr 1866 traf Grieg den norwegischen Bühnenautor Henrik Ibsen, der spürte, dass Grieg seine Werke verstand. Als Ibsen später beauftragt wurde, eine Bühnenfassung seines literarischen Werkes Peer Gynt zu verfassen, bat er Grieg, die Begleitmusik zu schreiben. Griegs Musik für Peer Gynt wurde zu seinem größten Erfolg und ist immer noch eines der meist gehörten Stücke der klassischen Musik. Grieg kombinierte

für Ibsens dramatisches Gedicht die bekanntesten seiner bis dahin geschriebenen 28 Musikstücke zu zwei Suiten. In diesen finden wir die unverkenn- baren Melodien von “In der Halle des Bergkönigs”, “Morgenstimmung”, “Solvejgs Lied” und “Anitras Tanz”.

Im Jahr 1884 beauftragte Grieg den Bau einer Villa in Bergen, die er Troldhaugen nannte. Hier verbrachte er seine Sommer, während er im Winter ausgiebig weiter auf Tournee ging. Im Frühling kehrte er stets nach Bergen und Troldhaugen zurück, um dort die warme Jahreszeit zu verbringen.

Eines seiner letzten Werke, eine Reihe von norwe- gischen Bauerntänzen („Slåtter“), die ursprünglich

für die Hardanger-Geige geschrieben wurden, und die er für Klavier arrangierte, gewann Lob und Bewunderung von einer ganz neuen Generation von Komponisten.

Edvard Grieg starb 1907 im Alter von 64 Jahren. Über ein Jahrhundert später ist seine Musik so populär wie eh und je. Es vergeht kein Tag, an dem nicht eines seiner vielen Stücke irgendwo auf der Welt aufgeführt wird.

Points of sale

  • Grieg minutt for minutt - http://griegminuttforminutt.no
  • Troldhaugen
  • Grieghallen
  • Hotel OPUS XVI
  • Jacobs på Holtet
  • Jacobs Colosseum
  • Lerøy Mat Galleriet
  • Trollshop cruiseterminalen
  • Trollshop Karl Johan

For mer informasjon om Grieg,
Troldhaugen eller Bergen se:

Troldhaugen - www.troldhaugen.no
Visit Bergen - www.visitbergen.com
Int. Grieg society - www.griegsociety.com


Novelty Food AS
Oslo, Norge
Denne e-postadressen er beskyttet mot programmer som samler e-postadresser. Du må aktivere javaskript for å kunne se den.

Foto av Fotograf Sveinung Braathen